Geschäftsbericht 2021


Geschäftsbericht Bergregion OS-SA 2021

Herausforderungen
Niemand hätte gedacht, dass uns Covid so lange beschäftigt und aller Voraussicht nach auch noch weiter beschäftigen wird. Mittlerweile haben wir aber eine Art Routine entwickelt im Umgang mit den Auswirkungen des Abstandhaltens, des Verbots physische Sitzungen abzuhalten, mit Beschränkungen der Personenanzahl und anderem mehr. Wir haben gelernt uns über Videokonferenzen auszutauschen und erfahren, dass nicht alle Themen gleichermassen gut auf virtuellen Kanälen diskutiert werden können. Es gibt Fachthemen, welche sich sehr gut eignen per Videokonferenz besprochen zu werden. Den Vorteil des Wegfalls des Reisewegs haben wir dabei auch schätzen gelernt. Teilweise kommen wir auch schneller zu Sitzungsterminen, weil Sitzungen damit effizienter werden. Von den digitalen Hürdenläufen wollen wir an dieser Stelle nicht sprechen. Bis nämlich alle Systeme besänftigt sind und miteinander im Gleichschritt funktionieren, dauert es oft auch seine Zeit.
Das Gleiche stellen wir in der Spitalthematik fest. Mit den klaren Statements aus den Konsultativabstimmungen in den Gemeinden gegen Ende Jahr, sind wir einen schönen Schritt weiter. Allen ist bewusst, dass wir trotzdem und im Hinblick auf die finale Abstimmung noch Einiges zu klären haben. Das Ziel ist, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in einer umfassenden Auslegeordnung die Entscheidungsgrundlagen darzulegen. Wie das Resultat auch herauskommt, es wird die notwendige Klarheit bringen, damit die weiteren Schritte davon abgeleitet werden können.
Bei allen notwendigen Diskussionen ist immer auch die regionale Zusammenarbeit ein Thema. Dabei steht die Sinnhaftigkeit eines abgestimmten Auftritts bei spezifischen Themen ausser Frage. Alles andere verunsichert und kann nicht im Sinn der Region und der Gemeinden sein.

Planungen
Die herausfordernde Mountainbikeplanung konnte im vergangenen Jahr in die kantonale Vorprüfung geschickt werden. Die informelle Themenliste wurde mit den Fachstellen und Organisationen minutiös abgearbeitet und konnte bereinigt werden. Insofern sind wir zuversichtlich für das Resultat der Vorprüfung und den Bericht. 
Die grosse Herausforderung steht mit der Umsetzung der Routen an. Alle Zuständigen aus den Regionen und den involvierten Organisationen sind sich einig, dass wir nur in einer engen Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern und Bewirtschaftern die Routen erfolgreich umsetzen und betreiben können. Es geht auch darum, die Bewirtschafter in verschiedenster Hinsicht zu unterstützen. Über unsere Versicherungslösung zur Haftpflicht haben wir schon informiert. Sie ist ein wichtiges Argument bei allen Diskussionen. Eben so wichtig scheint mir die Verlässlichkeit einer Ansprechsperson bei Schwierigkeiten. Tatsache ist, Herausforderungen wird es geben. Vieles ist noch unbekannt und Erfahrungen müssen zuerst gesammelt werden. Genau aus diesem Grund wollen wir uns mit den Eigentümern und Bewirtschaftern in Verbindung setzen. Solange die Öffentlichkeit in einer Verpflichtung steht, gemeinsam mit den Eigentümern und Bewirtschaftern Lösungen bei Problemen und Schwierigkeiten zu suchen, kann die Öffentlichkeit auch unterstützen.
Das Ergebnis aus der Befragung von in der Seniorenarbeit tätigen Organisation des Obersimmentals hat ergeben, dass man mit der eigenen Arbeit und den bestehenden Angeboten zufrieden ist. Die Bildung einer Anlaufs- und Koordinationsstelle für Fragen rund um das Alter wird als nicht notwendig erachtet. Trotzdem wurde entschieden, sich unter den Organisationen mindestens einmal pro Jahr auszutauschen und eine mögliche Koordination der Angebote zu diskutieren.
Gemeinden, Geschäftsleitung und Geschäftsstelle
Jörg Trachsel ist per Ende 2021 im ordentlichen Austritt aus der Geschäftsleitung ausgeschieden. Für seine wertvolle Arbeit für die Region sowie die stets wertschätzende und angenehme Zusammenarbeit sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Seine Nachfolgerin und Vertreterin der Gemeinde Lauenen, Ruth Oehrli, heissen wir in der Geschäftsleitung der Bergregion ganz herzlich willkommen.
Den Regionsgemeinden, den Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsleitung sowie unserem Geschäftsführer Andreas Grünig danken wir an dieser Stelle herzlich für das Engagement, die gute Zusammenarbeit sowie das gegenseitige Verständnis für gemeinsame Anliegen. Wir sind darauf angewiesen.
April 2022, für die Bergregion Obersimmental-Saanenland

Toni von Grünigen, Albin Buchs – Co-Präsidenten